Sicher versorgt vor Ort

Das deutsche Erdgasleitungsnetz würde – wenn man alle Leitungen gerade aneinander legen könnte – fast zehn Mal um die Erde reichen. Seit 1970 ist es um 400 Prozent gewachsen und ist nun insgesamt 400.000 Kilometer lang.

Das deutsche Erdgasnetz ist eines der zuverlässigsten Transportnetze weltweit. Es gibt praktisch fast keine Ausfallzeiten für die hiesigen Erdgasnutzer. Um diese hohe Versorgungssicherheit zu garantieren, ist ein dichtes Netz von Leitungen erforderlich, das regelmäßig von Fachkräften überprüft und Instand gehalten werden muss. Zudem betreuen Mitarbeiter in den Netzleitstellen der Unternehmen – so genannten Dispatching-Stationen – den Fluss des Energieträgers durch die Leitungen. Das ganze Jahr über sorgen sie dafür, dass deutschen Haushalten 24 Stunden am Tag eine warme Heizung und warmes Duschwasser zur Verfügung steht.

Seit 2000 investierte die deutsche Erdgaswirtschaft deshalb mehr als 12 Milliarden Euro in ihre Infrastruktur.

Die sichere Versorgung mit Erdgas gibt es jedoch nicht zum Nulltarif: Nur bei ausreichenden Erträgen und stabilen energiepolitischen Rahmenbedingungen können die Erdgasunternehmen weiter in die Infrastruktur investieren. Ein Drittel jeder Gasrechnung deutscher Erdgaskunden wird direkt in die Versorgungssicherheit – also in die Instandhaltung und den Ausbau des Erdgasnetzes sowie die Ausbildung der dafür benötigten Fachkräfte - investiert. Insbesondere bei Großkunden zeigt sich dies auch an der Gasrechnung: Üblich ist ein vom Erdgasnetz leistungsabhängiger Grundpreis für die Erdgasversorgung und ein vom Verbrauch abhängiger Arbeitspreis.